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Nach einem kurzen Zwischenstopp in Madrid, wo wir Nicole und Jose besucht haben, trafen wir uns ausserdem mit  Bettina und Didi  auf ein Eis. Der lange Flug von Madrid nach Lima mit wenig geniessbarem Essen wurde mit einer Folge “Desperate Housewives” auf dem iPod versüsst. 

Für uns war es sehr angenehm, dass wir am Flughafen von Lima so herzlich von Heide, einer Freundin von Monas Gotte Ursi, empfangen wurden. Bei Heide und Pepe wurden wir erstmal  kulinarisch verwöhnt und erhielten einen Ueberblick über die Stadt, in der ein Drittel der peruanischen Bevölkerung (7 Millionen) lebt .  Nach tropischen Temperaturen in der Schweiz  genossen wi den peruanischen Winter an der Küste, obwohl uns Heide immer wieder darauf hinwies, dass die Stadt bei Sonnenschein noch viel schöner sei. Da wir am Nationalfeiertag Perus in Lima waren, erlebten wir live die Machtübernahme des neuen Präsidenten Alan Garcia mit. Aufgrund der damit verbundenen möglichen Turbulenzen konnten wir erst am Sonntag die historisch bedeutende Altstadt besuchen. Dort gefiel uns besonders die Kathedrale und das Franziskaner-Kloster, in dessen Katakomben 70000 Knochen lagern und bei deren Anblick Mona fast in Ohnmacht fiel. 

Am nächsten Tag gings weiter auf eigene Faust Richtung Norden. Busfahren ist in Peru anscheinend eine Hochsicherheits-Angelegenheit. Schon beim Ticketkauf wird jedem Passagier ein Platz zugewiesen und man wird mit Namen und Passnummer registriert. Beim Einsteigen wird von jedem Busreisenden ein Fingerabruck genommen. Doch dies reicht noch nicht aus: Nachdem man in den komfortablen Sitzen Platz genommen hat, wird jedes Gesicht vom Steward per Handycam auf Band festgehalten. 

Innerhalb von vier Stunden  wechselte die Landschaft von steiler Sandkueste zu hochalpiner Bergwelt, wobei wir einen Höhenunterschied von 3000 Metern überwanden. Spät am Abend kamen wir in Huaraz an und fanden ein gemütliches Bed & Breakfast. Am nächsten Tag ging es mit einer peruanischen Touristengruppe los zu der Tempelanlage Chavin de Huantar aus der Vor-Inca-Zeit. Die Chavin waren eine Kultur, die ihre Macht nur mit kulturellem und astronomischem Wissen und nicht mit Kriegsgewalt festigten. Dank den peruanischen Reisegruppe konnten wir unsere Spanischkenntnisse auf Vordermann bringen. Jorge, eine unserer netten Bekanntschaften, unterhielt uns mit einer detaillierten Beschreibung samt Zeichnung seiner Hämoriden-Operation. Doch damit nicht genug: Am Ende des Tages “outete” er sich auch noch als ein Zeuge Jehovas.

Paddy war nur schwer davon abzuhalten, sich auf Huascaran, den höchsten Berg Perus, zu stürzen. Erst die Aussage eines erfahrenen Bergführes, dass eine Besteigung momentan sehr gefährlich sei, konnte ihn bremsen.

Bilder Peru


Huascaran, Peru, 6768 m.ü. M.

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